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Eröffnung
von Amaya am 23.12.2025 19:48

Der Mond steht hoch über London. Nicht hell, nicht tröstend...nur wachend.

Zwischen Backstein und Nebel, unter Straßenlaternen und vergessenen Dächern, regt sich etwas Altes. Ein Echo aus Knochen und Blut, aus Erinnerungen, die nie ganz begraben wurden. Die Silverfangs leben noch. Nicht unversehrt. Nicht vollständig. Aber sie leben. Zwei Monde sind vergangen seit jener Nacht, die das Rudel zerriss. Seit Verrat, Feuer und Silber den Wald zum Schweigen brachten und das Heulen im Rauch erstickte. Was blieb, war Pflicht. Ordnung. Und die Frage, wer sie nun sind. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem diese Frage beantwortet wird.
Ihr könnt eure Charaktere ins Spiel führen, sie vorstellen, ankommen lassen. Nutzt eure Profile gern als groben Überblick über Rang, Wesen und Rolle. Die ausführlichen Steckbriefe gehören ins entsprechende Forum, dort finden sich die Details, die Geschichten, die Narben.
Ob Lykanerin oder Werwolf, Mensch oder Jäger: Achtet bitte auf ein ausgewogenes Verhältnis der Wesen. Diese Welt lebt von Reibung, von Blickwinkeln, von Konflikten, die nicht nur mit Zähnen und Klingen ausgetragen werden.
Fragen, Unsicherheiten oder Ideen? Meldet euch jederzeit beim Admin-Team, lieber einmal mehr als zu wenig.
Sobald genügend Charaktere im Spiel angekommen sind, wird es ein erstes offizielles Event geben: die Ernennungszeremonie des neuen Alphas. Ein Ritual, das mehr ist als ein Titel. Ein Moment, in dem sich entscheidet, ob das Rudel wieder zusammenfindet oder endgültig zerfällt.

Vael Silverfang
von Vael am 02.12.2025 23:52Vael Silverfang
Der gefallene Alpha

Rang: Ehemaliger Alpha der Silverfangs, „Verräter“
Alter: 30 Jahre
Geschlecht: männlich
Sexualität: pansexuell
Keine Bindung - während er zu seiner Zeit als Alpha den immer stärker werdenden Drang verspürte, seine Mate zu finden und sich mit ihr zu verbinden, ist er jetzt, wo er seinem einstigen Rudel den Rücken zugekehrt hat, stolz und unabhängig - zumindest redet er sich das ein. Tief in ihm schlummert nach wie vor der uralte Instinkt, seine Seelenverwandte zu finden, und schleicht sich immer wieder auch in seine Träume. Dass ihm etwas fehlt, kann er tagsüber jedoch gekonnt leugnen.
Familie:
Zwillingsbruder - dieser starb jedoch bereits bei der Geburt
Schwester: Veyra Silverfang, aktuelle Alpha des Silverfang Packs
Freunde:
Früher hatte Vael zahlreiche Freunde – mit dem Verrat am Rudel gab er diese jedoch alle auf einen Schlag auf. Einige jener, die ihm einst nah standen, wurden getötet, jene, die übrig blieben, verabscheuen den ehemaligen Alpha nun. Die Bestienjäger, denen er sich anschloss, sind ebenfalls weit davon entfernt, irgendetwas wie Freunde zu sein - sie sind für ihn nur ein Mittel zum Zweck.
Feinde:
Mit seinem Verrat machte er sich jeden Wolf, ob Lykaner oder Werwolf, zum Feind. Auch sieht er viele der Bestienjäger insgeheim als Feinde an - er traut ihnen nicht wirklich und ist ständig auf der Hut, denn ihm ist wohl bewusst, dass sie ihn jederzeit genauso verraten könnten, wie er einst sein Rudel verriet - denn während für ihn Lykaner der Inbegriff von Reinheit sind, beschmutzen Lykaner in den Augen der Menschen jene Reinheit genauso wie alle anderen Kreaturen der Nacht.
Seine Haut ist zu jeder Jahreszeit warm getönt, wie von Feuerlicht berührt, doch seine Augen, die einst von einem strahlenden, lebendig funkelnden Waldgrün waren, haben sich verändert: Mit der Zeit sind sie so dunkel geworden, dass sie nun nahezu schwarz wirken. Jedoch kein totes Schwarz. In ihnen glimmt etwas, das selbst in Ruhe rastlos ist - das Feuer, das alle immer in ihm sahen, und das nie erloschen ist, auch nicht nach seinem Verrat... Auch wenn es sich verändert hat.
Sein langes Haar ist schwarz und wild und so ungezähmt wie er selbst. Narben bedecken seinen Körper: eine entlang seiner Rippen; eine kurze, breite an seinem Unterarm; und eine, die sich wie ein Krallenziehen über seine Schulter zieht. Er war sich nie zu schade, sich welche einzufangen, vor keinem Kampf scheute er jemals zurück. Manchmal vielleicht eine Spur zu impulsiv, sodass sich so manch eine der prägenden Kerben sicher hätte vermeiden lassen, doch für Vael sind sie kein Zeichen für Schwäche oder Verletzlichkeit. Für ihn sind es Male des Kampfes, Male eines Kriegers. Zeichen, dass er ein Überlebender ist in einer Welt, in der auf Dauer nur der Stärkere überleben kann.
In Wolfsgestalt ist er eine wandelnde Naturgewalt: groß, kraftvoll, pechschwarz. Seine mächtige Präsenz wirkt wie ein Sturm im Anmarsch — ein Versprechen oder eine Drohung, je nachdem, wer ihm gegenübersteht. Seit seinem Verrat bedeutet sie vor allem eines: Gefahr.
Fortsetzung folgt…
Amaya Sinclair
von Amaya am 01.12.2025 18:47Beta der Silverfangs • Wächterin der Ordnung • Tochter des Mondes
Mate: Keine Bindung (es gibt Gerüchte, doch diese leugnet sie)
Aussehen
Auf den ersten Blick wirkt Amaya wie eine Gestalt, die aus der Nacht selbst gewoben wurde. Ihr Körper spricht durch Haltung, nicht durch Worte: ruhig, aufrecht, kontrolliert. Jeder Schritt ist leise und berechnet, als könne sie mit dem Boden sprechen, bevor sie ihn berührt. Die Menschen sagen, sie bewege sich wie jemand, der jederzeit bereit ist zu kämpfen, zu fliehen oder zu sterben und sie haben damit nicht Unrecht. Ihr Haar ist tiefschwarz, schwer wie Schatten und inzwischen wieder lang genug, um im Wind wie ein dunkler Fluss zu fließen. Es umrahmt ein Gesicht, das ebenso wunderschön wie rätselhaft ist: hohe Wangen, scharfe Linien, ein Mund, der selten lächelt und, wenn er es doch tut, eher wirkt wie ein Riss im Stein.
Persönlichkeit
Amaya ist das, was bleibt, wenn das Chaos schweigt. Disziplin und Loyalität sind nicht ihre Tugenden, sondern ihre Natur. Ihre Ruhe ist ein Schild, hinter dem sich der Schmerz alter Entscheidungen verbirgt. Sie vertraut nicht auf Hoffnung, nur auf Ordnung. Doch unter der Oberfläche schlägt ein Herz, das noch weiß, wie Verlust klingt. Amaya ist die Verkörperung von Kontrolle. Jedes Wort, jede Bewegung, jedes Atemholen folgt einer inneren Ordnung. In ihr wohnt das Wissen, dass Macht ohne Disziplin zur Zerstörung führt. Sie vertraut auf Logik und Beobachtung, nicht auf Glauben oder Hoffnung. Und doch lebt in ihr ein Rest Sehnsucht, ein stiller Schmerz über das, was sie verlor, und über das, was sie nie haben durfte. Sie wirkt unnahbar, kühl, manchmal sogar unbarmherzig. Doch wer sie wirklich kennt, weiß: Ihre Härte ist kein Panzer, sondern eine Wunde, die nie verheilt ist.
Werte
- Disziplin vor Freiheit
- Loyalität vor Emotion
- Wahrheit vor Trost
- Ordnung vor Chaos
- Pflicht vor Wunsch
- Selbstbeherrschung
- Taktische Weitsicht und Analyse
- Führung durch Beispiel, nicht durch Lautstärke
- Mentale Stärke und Ruhe im Chaos
- Instinktives Verständnis für andere
- Emotional verschlossen, unfähig zu Nähe
- Übermäßige Selbstkontrolle
- Misstrauen gegenüber Wandel
- Schuldgefühle und Schlaflosigkeit
- Neigung zur Selbstaufopferung
Die Kinder des Mondes werden nicht geboren, sie werden gerufen und manchmal antworten jene, die nicht hätten antworten sollen. Die Geburt einer Lykanerin ist selten ein Ereignis, das das Herz der Welt bewegt... sie ist eher ein leiser Ruf, der zwischen den Wipfeln alter Wälder und den feuchten Steinen verlassener Pfade hallt, ein Hauch von Atem und Blut, der über das Land zieht und nur von jenen gehört wird, die darauf achten, die das Dunkel und das Licht zugleich kennen. Amaya kam in einer Nacht zur Welt, in der der Himmel so schwarz war, dass selbst die Sterne den Atem anhielten und der Wind heulte durch das Herrenhaus der Familie, als würde er jeden Atemzug prüfen, jede Regung abwägen, bevor sie geschehen durfte. Sie schrie nicht, als sie die erste Luft des Lebens sog. Sie starrte still in die Dunkelheit und die Hebamme, die ihre Hände über das Kind hielt, spürte eine Ruhe, die ebenso furchteinflößend wie vollkommen war. Ihre Mutter flüsterte Worte wie ein Segensfluch, als sie das Kind betrachtete, das den Mond nicht zu fürchten schien: "Sie wird ihre Wege selbst wählen, und niemand wird ihr entgegenstehen können." In jener Nacht begann das Leben einer Wölfin, die weder Kind noch Schatten war, sondern etwas dazwischen, etwas, das über das Schicksal wachte, bevor es sich selbst erkennen konnte.
Glaube und Philosophie
Amaya glaubt nicht an Götter. Sie glaubt an Gleichgewicht, zwischen Licht und Dunkel, Leben und Pflicht. Der Mond ist für sie kein Symbol der Verehrung, sondern des Erinnerns: Er sieht alles, vergisst nichts, spricht nie. In stillen Nächten betet sie nicht, sie steht einfach da, blickt hinauf und lässt die Stille antworten.
Kampfstil & Fähigkeiten
Ihr Kampf ist wie ein Gebet in Bewegung: präzise, lautlos, tödlich. Amaya spart mit Kraft und nutzt Fehler, bevor sie geschehen. Die Wölfin kämpft wie sie denkt: kontrolliert, präzise, effizient. Sie vermeidet unnötige Bewegung und nutzt die Fehler des Gegners, bevor dieser sie erkennt. Ihre Angriffe sind selten wild, sie sind Berechnungen aus Bewegung, Atem und Ziel. In ihrer Wolfsgestalt verlässt sie sich auf Geschwindigkeit und Taktik, nicht rohe Gewalt. Sie beobachtet, lenkt,isoliert und schlägt zu, wenn der Gegner glaubt, sie sei verschwunden.
Zitat
„Ich war nie hier, um zu leben. Ich blieb, damit etwas anderes es konnte.“
(To be continued)


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