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Lionhan

25, female

Posts: 1

Líonhan Elmscraft

from Lionhan on 03/05/2026 12:04 PM



"𝔖𝔦𝔢 ist dazu verdammt, sich in tausend kleine Stücke zu zerreißen.
Eine verdammte, nun zweigeteilte, Seele.
Ein Leiden.
Ein Fluch.
Es war kein Geschenk, kein Glück; sondern ein allgegenwärtiges Martyrium ohne Heilung.
Auf ewig kondemniert.



Der Name Líonhan (ausgesprochen LEE-wan; /ˈliːwən/) ist ausgedacht und eine klare Anlehnung an den Namen 'Líobhan', welcher aus dem Keltischen kommt und 'Schönheit der Frauen' bedeutet. Das Líon im Namen dient zusätzlich als kleine Hommage an ihre kastanienbraunen Locken, die an die Mähne eines Löwen erinnern können.


folgt...


Das Biest in ihr gleicht in seiner Größe der anderer Werwölfe. Jedoch wirkt sie drahtiger, gar dürr; doch das kann zuweilen täuschen. Ihre eigentlich moosgrünen Augen tauscht sie in ihrer wölfischen Form mit einem satten Gelb; welches wie zwei glühende Sonnen ihr Gegenüber beobachtet. Dichtes, umbraunes Fell legt sich wie ein warmer Schleier über die Wölfin, was wohl auf die üppige Lockenpracht von Líonhan zurückzuführen ist. Dennoch kann durch den Pelz spuren einer grausamen Vergangenheit ablesen, auch, wenn sie nur leicht an ihren Hinterläufen durchscheinen.


Empathie: ...
Instinkt: ...
Kraft: ...
Loyalität: ...
Selbstkontrolle: ...

Reply Edited on 03/05/2026 02:20 PM.

Eleazar

50, male

Posts: 3

Eleazar Schiavone

from Eleazar on 03/02/2026 12:08 AM

𝕰𝖑𝖊𝖆𝖟𝖆𝖗 𝕾𝖈𝖍𝖎𝖆𝖛𝖔𝖓𝖊
𝕻𝖗𝖎𝖒𝖚𝖘 𝕮𝖚𝖘𝖙𝖔𝖘 𝖉𝖊𝖘 𝕾𝖆𝖓𝖈𝖙𝖚𝖒 𝕮𝖚𝖘𝖙𝖔𝖉𝖎𝖘 𝕭𝖊𝖘𝖙𝖎𝖆𝖊


𝕬𝖑𝖑𝖌𝖊𝖒𝖊𝖎𝖓𝖊𝖘
Name: Eleazar Schiavone
Alter: 50 Jahre
Geschlecht: männlich
Pronomen: he/him
Zugehörigkeit: Orden der Werwolfjäger
Rang: Oberster Wächter/ Primus Custos

 

𝕬𝖚𝖘𝖘𝖊𝖍𝖊𝖓
Eleazar ist mit 1,90m ein hochgewachsener, schmaler Mann von strenger Erscheinung. Sein fahles Gesicht ist mit dem Alter eingefallen und von alten Narben übersäht - seine grünen Augen wirken stechend. Die langen schwarzen Haare fallen ihm bis über die Schulter.
Der Körper des Obersten Wächters wurde über Jahrzehnte hinweg für die Jagd geformt, trotz seiner Statur und seines Alters sollte man nicht unterschätzen, welche Kraft seinen Körper noch innewohnt.
Eleazar kleidet sich in Schwarz, seine Rüstung besteht aus verstärkten Leder, Pelzmantel, Handschuhen und Stiefeln, die seinen Gang eine gewisse schwere verschaffen. Die Präsenz des Jägers hat etwas, das andere in seiner Nähe unweigerlich die Stimme senken lässt.

𝕬𝖙𝖙𝖗𝖎𝖇𝖚𝖙𝖊
Stärken:
Jahrelange Erfahrung machen Eleazar zu einen gefährlichen Jäger. Es ist nicht nur das jahrelange Training, die verinnerlichten Schritte und Kampftechniken sondern auch sein Wissen. Eleazar beschäftigte sich sein Leben lang obsessiv mit der Bestie, den Werwolf. Demnach weiß er von allen ihren Schwachpunkten und weiß seine Gegner aber auch sich selbst genauestens einzuschätzen. Er ist ein exzellenter strategischer Planer, der seine Gegner und Mitmenschen gleicher maßen lesen kann. Er ist geübt darin Kontrolle zu bewahren, das Chaos zu beherrschen und Autorität auzustrahlen. Er weiß andere zu manipulieren.

Schwächen:
Die Zeit wartet auf niemanden, auch nicht auf den Primus Custos. In seiner Jugend war Eleazar auf der Jagd und im Kampf als einzelne Einheit wohl noch weitaus gefährlicher, als er es heute ist. Diese Zeiten sind jedoch nun verstrichen. Der Oberste Wächter ist nicht mehr so agil und schnell wie er es einst war, sodass er heute kaum noch allein auf eine Jagd geht. Seine Reaktionsgeschwindigkeit ist beeinträchtigt und Wunden die er sich zuzieht verheilen langsamer und können weitaus schwerere Auswirkungen haben. Eleazar bleibt daher vorsichtig und wird meist von seinen Jägern begleitet.

𝕭𝖊𝖟𝖎𝖊𝖍𝖚𝖓𝖌𝖊𝖓
Mutter: Magdalena Schiavone (†) - eine gütige Frau die vor allem durch ihren starken und unerschütterlichen Glauben in ihrer Heimat bekannt war
Vater: Zacharias Schiavone (†) - ein Zimmermann dessen Großvater ein Jäger des Ordens gewesen war, der sich im Dorfe niederließ. Von diesem erbte er einen Mondstahldolch, den er an seinen Sohn weitergab
Geschwister: Leandra Schiavone (†); Amara Schiavone (†); Cassandra Schiavone (†); Isaak Schiavone (†)

Ehemalige Partner: Valeria Morcant (†) - Elezaras Jugendliebe, die beiden wollten heiraten, jedoch hielt das Schicksal andere Pläne für sie bereit
Partner: /
Nachkommen: /

/wird ggf. noch nachträglich ergänzt/

kindpng_1904668222.png

𝕾𝖆𝖓𝖈𝖙𝖚𝖒 𝕮𝖚𝖘𝖙𝖔𝖉𝖎𝖘 𝕭𝖊𝖘𝖙𝖎𝖆𝖊
𝕯𝖊𝖗 𝖂𝖊𝖌 𝖟𝖚𝖒 𝕻𝖗𝖎𝖒𝖚𝖘 𝕮𝖚𝖘𝖙𝖔𝖘


/ folgt /

Reply Edited on 03/02/2026 12:17 AM.

Veyra
Admin

27, female

Alpha

Lykaner

Posts: 188

Re: Schreibprobe, Für den Primus Custos, Eleazar

from Veyra on 02/22/2026 06:46 PM


Also ich glaube mal ich bin nicht die einzige die hier Sitzt und wartet auf teil zwei?

Du hast alle Elemente sehr gut übernommen und vom schriftlichen Teil her so gut umgesetzt das man das gefühl hatte ein buch zu lesen. Dazu konnte man mehr als gut die Details vorstellen. 

Von meiner persönlichen Meinung weißt du ja bereits.  Aber um das noch einmal öffentlich zu machen, 
Poste noch deinen Steckbrief wenn du einen hast und dann ab ins dir ins rpg ^-^


Reply

Eleazar

50, male

Posts: 3

Re: Schreibprobe, Für den Primus Custos, Eleazar

from Eleazar on 02/10/2026 04:20 PM

TW
Blut, Gewalt, Tod/Mord


𝟏𝟖𝟖𝟎, 𝕰𝖑𝖊𝖆𝖟𝖆𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝟒𝟐 𝖚𝖓𝖉 𝖘𝖊𝖎𝖙 𝟐 𝕵𝖆𝖍𝖗𝖊𝖓 𝕻𝖗𝖎𝖒𝖚𝖘 𝕮𝖚𝖙𝖔𝖘 𝖉𝖊𝖗 𝕭𝖗𝖚𝖉𝖊𝖗𝖘𝖈𝖍𝖆𝖋𝖙

Sie erreichten das Dorf im Morgengrauen. Den schmalen unebenen Pfad hinauf hätte keine Kutsche beschreiten können, so war ihre Anreise lang und beschwerlich auf Pferderücken gewesen. Es war kaum verwunderlich, dass sich hier, isoliert von anderer menschlicher Zivilisation und umgeben von Wald und Wildnis, die Seuche ausbreitete wie Fäulnis in nassen Holz.
Eleazars Atem malte weiße Wolken in die Dämmerung, seine Lippen waren von der Kälte blau gefärbt und der eisige Wind zerrte an seinen Mantel. Er sattelte als Erstes ab, dann folgten seine Begleiter. Sie waren nun von gedrungenen Häusern, gedeckt mit dunklen Schiefer, umgeben. Nicht in allen ihren kleinen Fenstern leuchteten Öllampen und wenn man genau hinsah, konnte man ausmachen in welchen von ihnen keine Menschen mehr lebten.
Am Rand des Dorfes streckte sich der Kirchenturm den Himmel empor, aber die Mauern des Gotteshauses waren dem Verfall ausgesetzt.
"Wie gehen wir am besten vor?", fragte Simon und der oberste Wächter wandte ihm seinen Blick zu. Er war einer der jüngeren Venatoren, der erst vor kurzem seine Prüfung abgelegt hatte. Er war ehrgeizig, impulsiv, wenn Eleazar ihn vor der Jagd beobachtete, konnte er sehen wie Simons Blut kochte. Nun, seit Stunden von der Kälte bearbeitet, sah ihm der oberste Wächter jedoch vor allem seine Erschöpfung an. "Wir wärmen uns auf", antwortete er. Eleazar war ein Mann, dessen Priorität auf seiner heiligen Mission lag. Normalerweise schritt er direkt zur Tat, zögerte nicht, doch er war nicht dumm. Sie wussten kaum etwas, über ihre aktuelle Situation, kannten die Umgebung nicht und waren vor allem erschöpft und durchgefroren von der langen Anreise. Er brauchte seine Venatoren, seine Klingen, in gutem Zustand und würde keine unnötigen Risiken treffen. "Uns wird kein Eintritt verwehrt werden, einer der Dorfbewohner wird uns hinein lassen." Eleazar übergab einen seiner Venatoren das Zaumzeug seines Pferdes und nährte sich einen der Häuser, in dessen rußverschmiertes Fenster Licht brannte.
Er klopfte dreimal. Zunächst war da nur der pfeifende Wind, den er hörte, doch dann regte sich etwas im inneren. Schritte und schließlich wurde die Tür quietschend aufgeschoben. Das Gesicht einer Frau blickte ihm entgegen, sie musterte erst ihm, dann den Rest seiner Kompanie. Sie war dünn, fast schon abgemagert. Ihr Blick sagte ihm dass sie das Zeichen auf seiner Rüstung erkannte. "Wer seit ihr und was wollt ihr?", fragte sie dennoch, hielt den Blick jedoch gesenkt. Eleazar musterte sie kurz, bevor er die Stimme erhob. "Dominus vobiscum, gute Frau. Die Kirche sendet uns. Wir haben von eurer Notlage gehört und sind gekommen, um eure Gemeinschaft von der Plage der Werwölfe zu befreien." Er erkannte etwas defensives in ihrer Haltung, dennoch sprach Eleazar weiter, "wir haben einen weiten, beschwerlichen Weg hinter uns. Bevor wir uns der Lage widmen brauchen wir eine Zuflucht, um uns aufzuwärmen und um wieder zu Kräften zu kommen." Es entging seinem wachsamen Blick nicht, wie die Hand der Dorfbewohnerin die Türklinke etwas fester umschloss. Sie zögerte ein paar Sekunden, bevor sie den Mund öffnete. "Entschuldigen Sie meine Herren, der Winter war hart zu uns. Ich habe weder Kapazitäten, noch Essen, um euch zu versorgen." Sie versuchte die Tür zu schließen, doch Eleazar war schneller und schob seinen Fuß dazwischen.
"Wir haben einen weiten Weg hinter uns und benötigten eine Zuflucht", wiederholte er, diesmal mit Nachdruck. Ihm war kalt, seine Muskeln schmerzten und er glaubte seine Zehen nicht mehr zu fühlen. Er hatte kaum die Energie übrig, um mit dem Dorfgesindel zu diskutieren, bis sie von ihnen hineingelassen wurden. Sicherlich war der Winter für sie alle hart gewesen, dazu kam noch diese Plage - zu teilen konnten sie sich vermutlich kaum leisten. Obwohl Eleazar dies im Grunde verstand, war er doch gleichermaßen erzürnt darüber, wie die Bruderschaft hier empfangen wurde. Es hatte Zeiten gegeben da waren sie mit Dankbarkeit überschüttet wurden, wo immer sie auftauchten. Nun konnte er nicht anders, als sich zu fragen, ob die verfallenen Mauern der Kirche ein Sinnbild dafür waren, dass diese Gemeinschaft ihre christlichen Werte vergessen hatten.
"Wir haben unseren eigenen Proviant mit, ihr müsst kein Essen mit uns teilen. Wir sind gekommen um euch von diesen Fluch und euren Leid zu erlösen, daher bitte ich euch uns hereinzulassen." Die Bewohnerin gab schließlich, nach kurzem überlegen, nach und öffnete die Tür für sie. "Der Herr wird es euch danken." Sie antwortete nicht direkt, sah stattdessen zu den Pferden. "In unseren Stall könnt ihr die Pferde unterbringen...es ist genug Platz, viele unserer Tiere haben den Winter nicht überlebt...oder die Angriffe." Eleazar nickte, wies einen der Venatoren an, sein Pferd für ihm mitzunehmen und betrat anschließend das Haus, bevor es sich die junge Frau anders überlegen konnte.
Als die anderen eintraten, hatten Eleazar den Kamin bereits angesteckt und nahm gerade auf einen der davor positionierten Stühle platz. Die Besitzerin des Hauses hielt sich im Hintergrund, ließ ihn jedoch nicht aus den Augen. "Euer Leiden wird bald ein Ende haben.", versprach er, doch sie schnaubte nur. "Das wurde uns schonmal versprochen", erwiderte sie und Eleazar horchte auf, seine Augen wurden schmal. Auch andere der gerade eingetretenen Jäger drehten sich zu ihr um, wechselten stumm Blicke. "Was soll das bedeuten?", harkte er nach. Die plötzliche Aufmerksamkeit war ihr eindeutig unangenehm, sie verschränkte die Arme vor der Brust. "Vor euch gab es schon andere Bestienjäger, sie kamen, sagten sie würden uns retten, kehrten aber nie zurück." Eleazar spürte, wie sich die Blicke seiner Kompanie auf ihm richteten - heiße Wut stieg in ihm auf und er spürte, wie sich sein Kiefer anspannte. Wieso hatte ihn niemand darüber informiert? Hatte das niemand für notwendig gehalten?! Konstantin, einer seine Inquisitoren, durchbrach schließlich die stille "Custos, wusstet ihr...?" "Nein.", er presste die Lippen aufeinander. "Wie viele waren es und wie lange ist es her?", verlangte er zu wissen. Die Frau schien erschrocken über Eleazars plötzliche Wut, "I-ich weiß nicht mehr, vielleicht waren es 6? Es ist kein Monat her." Es herrschte eine betroffene Stille, nur das knistern des Feuers war zu hören, ehe schließlich Svan, einer der Venatoren, das Wort erhob, "Es müssen Valentine und die anderen gewesen sein", es war eine Feststellung, keine Frage. Es war ein wenig über 2 Monate her, dass ihm Bischof Benedict gebeten hatte, eine Gruppe Venatoren zu entsenden, die ihm und seinen Magister Vorort dabei helfen sollten, einen Werwolf lebendig zu fangen. Es ging um den Test eines neuen Serums. Eleazar hatte schon länger auf einen Lagebericht des Bischofs gewartet, doch sich über die ausbleibende Antwort nicht gewundert. Projekte wie diese konnten eine ganze Weile dauern, das Wetter war beschwerlich und der Postweg lang. Er sah dabei zu wie einige der Venatoren ein leises Gebet aussprachen, Simon war ganz blass geworden. In der Gruppe waren Venatoren gewesen, die gemeinsam mit ihm Novizen gewesen waren. "Ich werde persönlich in Erfahrung bringen, wer hierfür zu Verantworten ist", erhob Eleazar schließlich das Wort, seine Stimme war kalt. Wer auch immer veranlasst hatte, ihm in Unwissen zu lassen, würde persönlich dafür bezahlen. "Unsere Aufgabe bleibt jedoch dieselbe, wir sind hier, um dieses Dorf von den Bestien zu befreien. Es gibt nichts was uns von unserer heiligen Mission abhalten kann.", einstimmiges Nicken, auch wenn ein paar der jüngeren Venatoren teilweise zögerten. "Nutzt die Zeit, um euch aufzuwärmen und für eure gefallenen Brüder und Schwestern zu beten. Möge Gott uns beschützen und leiten." Wenn Venatoren aus einen Kampf nicht zurückkehrten bedeutete das entweder das sie nun bei Gott waren, oder dass sie zu dem geworden waren, was sie geschworen hatten zu vernichten. Als Eleazar die Augen schloss, betete er das ihre gefallene Brüder und Schwestern das erste dieser Schicksale ereilt hatte.

"Es ist schwierig zu sagen wie viele es tatsächlich sind, insgesamt wurden 3 Dorfbewohner gebissen, ein Mann, zwei Frauen. Es ist ungewiss, ob es ein einzelner Werwolf war der sie verwandelt hat.", Sie waren alle in einen Raum versammelt. Nachdem die Sonne vollständig aufgegangen war, hatte Eleazar seine Venatoren aufgeteilt, um die verbliebenen Dorfbewohner zu befragen, jede Information war entscheidend. "Was ist mit den Dorfbewohnern passiert?", fragte er weiter, "Sie wurden aus dem Dorf gejagt", lautete die Antwort, "uns wurde versichert, das ihnen keiner hier Obhut gewähren würde, doch...vielleicht müssen wir das nochmal überprüfen." Eleazar nickte, emotionale Bande machten die Menschen blind. Er hatte schon viel gesehen: Ein Mann, der den Biss seiner Liebsten verheimlicht hatte und am Ende selbst mit seinen Leben dafür bezahlte; eine Mutter, die den Biss ihres Sohnes verbarg und ihn vor Vollmond Nächten in den Wald brachte, in der Hoffnung dass sie so seinen Fluch verheimlichen konnte. In Wirklichkeit konnte man den einstigen Mensch jedoch nur durch den Tod von seinen Fluch erlösen. "Gibt es irgendwelche Vermutungen darüber, wo sie sich aufhalten?" Fragte er weiter. "Es gibt eine verlassene Holzfällersiedlung im Wald, die Dorfbewohner halten es für den wahrscheinlichsten Unterschlupf." "Irgendwelche Anzeichen von Lykaner?" "Keine." Eleazar nickte. "Gut." Es war ohnehein unwahrscheinlich, doch Rudelstrukturen waren sehr vielfältig, daher war die Anwesenheit von Lykanern nie völlig auszuschließen. "Unserer Vorteil liegt darin, dass wir erst Halbmond haben, ihre Käfte sind also moderat. Sie wissen noch nicht, das wir hier sind, sind also noch nicht auf einen Kampf vorbereitet. Unser Nachteil ist zu einem das Terrain, sie kennen dieses Wald, wir nicht. Zudem wissen wir weder wieviele es tatsächlich sind, noch wo genau sie sich aufhalten, auch wenn ich die alte Holzfäller Siedlung für ein realistisches Lager halte." Es herrschte einige Sekunden Stille, bevor es Simon war, der etwas sagte. "Eine unserer Schwächen liegt auch darin, dass Gefallene unter ihnen sein können." Eleazar fixierte den jungen Venator für eine kurze Weile, bevor er schließlich zustimmend nickte, "Ja. Gefallene kennen unseren Kampfstil, unsere Mittel und wie wir denken, auch das ist etwas, vor dem wir uns in Acht nehmen müssen." Er wusste, dass das nicht war, was Simon gemeint hatte. "Macht euch alle bereit zum Ausrücken." Späher auszurücken war zu riskant, sie konnten keine Männer verlieren oder riskieren dass die Werwölfe sie bemerkten. "In einer halben Stunde brechen wir auf."
Zustimmende Stimmen, die Venatoren brachen auf, um ihre Ausrüstung zu überprüfen und ihre Waffen bereit zu machen. Als Simon den Raum verlassen wollte, hielt Eleazar ihn auf. "Bleib kurz, mein Junge." Simon tat, wie ihn befohlen, richtete sich etwas auf, "Ja, Sir?" Eleazar musterte ihm kurz aus seinen grünen Augen. "Ich weiß welch Zweispalt dich plagt und ich weiß auch, dass es eine von Gottes schwersten Prüfungen ist, die er für uns Venatoren bereit hält." Simon senkte etwas den Blick, "Ich weiß nicht was- Sie waren meine Brüder und Schwestern, ich bin mit ihnen aufgewachsen", sein Kiefer spannte sich an, "Sie sind gute Christen." Wieder nickte Eleazar. "Du hast recht mein Junge, dass waren sie. Doch du musst dich an den Schwur erinnern, den du, aber auch sie abgelegt haben." "Ich habe Angst, dass ich den Schwur nicht mehr einhalten kann, wenn ich ihnen begegne", gab Simon zu und der oberste Wächter seufzte leise. "Unsere heilige Mission ist es, die Menschen vor dem Fluch der Werwölfe zu retten", er legte eine Hand auf die Schulter des jüngeren, "doch das ist nicht alles was wir tun, wenn wir Werwölfe töten, retten wir sie auch vor sich selbst. Unsere Jagd ist Barmherzigkeit. Wir erlösen sie." Simon schien darüber nachzudenken und hob schließlich den Blick. "Wir werden sie erlösen."

Sie bewegten sich langsam durch den unbekannten Wald. Eleazar führte ihren Trupp an, in seiner Hand ruhte sein Repetiergewehr, dessen Silberkugeln er zusätzlich mit Eisenhut eingerieben hatte. Für den Fall, das es zu einem Nahkampf kam, hatte er sich mit seiner Klinge, ein silbernes Kurzschwert, und seinen vertrauten Mondstahldolch, der ihm nicht zum ersten Mal das Leben retten würde, ausgerüstet. "Wir umstellen die Lichtung", lautete das Kommando, während die kleinen, hölzernen Häuser langsam in Sicht kamen. Es war niemand zu sehen, doch aus den Schornsteinen qualmte es. Eleazar hob die Hand, sie blieben stehen. Er wollte gerade genaueres Kommando zur Aufteilung geben, als zu seiner linken ein Heulen ertönte. Eine Warnung an das Rudel. Er verlor keine Sekunde, zielte und traf den riesigen Wolf, welcher in Agonie aufheulte. Er versuchte zu Flüchten, doch Silberne Munition Eleazars anderer Jäger durchlöcherten das Biest, sodass kein Zweifel bestand, dass der Wolf tot war, als er zu Boden fiel.
Die Ablenkung hatte jedoch genügt, um den anderen Werwölfen eine Chance zur Flucht zu ermöglichen. Aus den Hütten flüchteten andere Werwölfe ein paar in Wolfsgestalt, andere in Menschengestalt. "Feuer!" Schüsse hallten durch den Wald, Chaos brach aus. Eleazar sah eine Frau zu Boden fallen, eine andere versuchte ihr aufzuhelfen, doch kurz darauf beendete eine Kugel ihr Leben. Ein anderer Mann traf eine Kugel in den Rücken. Die Wölfe waren flink genug, um den Patronen auszuweichen und tiefer in den Wald zu flüchten. "Wir verfolgen sie!", klang seine Stimme klar und gebieterisch durch den in Chaos versunkenen Wald. "Wir teilen uns in Gruppen auf, niemand zieht allein los. Seit auf der Hut, es könnte ein Hinterhalt sein. Ruht nicht bis jeder einzelne von ihnen vernichtet wurde!", Zustimmende Rufe, sie spalteten sich in zwei Gruppen auf. Die Jagd war eröffnet.
Es waren er, Simon, einer seiner Inquisitoren und ein anderer Venator. Sie fanden als erstes die Blutspuren, dann Abdrücke. "Fußspuren, menschliche und tierische", stellte Eleazar fest nachdem er die Abdrücke im Schnee untersucht hatte. "Sie scheinen zusammen unterwegs zu sein, eine Gruppe aus 6. Mindestens einer von ihnen ist verwundet." Kalter Wind wehte ihnen entgegen, er würde bald die Spuren verwischen, wenn sie sich nicht beeilten. Sie nahmen also Tempo auf, ihre Formation dabei beibehaltend. Tiefer im Wald fanden sie aufgewühlten Schnee und abgebrochene Äste, die Blutspur führte weiter entlang und endete in einer Mulde. Dort war der verwundete Werwolf abgelegt wurden, er war in Menschengestalt. Sein Atem ging flach und Eleazar sah wie tiefrot sich der Schnee um ihm herum gefärbt hatte. Er würde bald verbluten. "Sie können nicht weit sein." Simon sprang auf, packte den Werwolf am Kragen. "Wo sind die restlichen?" Doch der Mann war kaum noch bei Bewusstsein. Plötzlich sprang etwas aus dem Wald heraus. Ein Wolf stürzte sich auf einen der Venatoren, dann folgten die anderen. Eleazar zielte auf einen, der seinen Venator zu Boden drückte, doch wurde abgehalten, als er sah das einer der Wölfe ihn anvisiert hatte. In übernatürlicher Geschwindigkeit preschte das Biest auf ihn zu, wich einen seiner Schüsse aus. Der Wolf sprang auf ihn, die Luft wich aus Eleazars Brust als er gewaltsam zu Boden gedrückt wurde. Für eine Sekunde war er wie gelähmt, Krallen rissen an seiner Rüstung, stießen jedoch nicht auf Haut. Die Bestie versuchte zuzuschnappen und Eleazar kam wieder zu sich. So schnell er konnte, riss er das Repetiergewehr hoch, den Kolben voran, und schlug heftig zu. Er spürte den dumpfen Aufprall, der Wolf heulte und riss den Kopf zurück. Für einen kurzen Moment ließ der Druck auf seiner Brust nach - es genügte, um nach seinen Dolch zu fassen. Er stach zu, es war keine Zeit für einen präzisen Stich, er musste dieses Biest nur irgendwie von sich runter bekommen. Der Wolf heulte vor Schmerzen, als das Silber durch sein Fleisch schnitt, taumelte weiter nach hinten und ermöglichte es Eleazar so, zur Seite zur rollen und den auf ihn hinab fahrenden Krallen auszuweichen. Er kam auf die Beine, zog sein Schwert. Der Wolf drehte sich in seine Richtung, den Kampf nicht aufgeben wollend und versuchte ihn erneut umzuwerfen, diesmal aber wich Eleazar ihn, in Schritten, mit denen er halbe Umdrehungen vollführte, aus und lies die Klinge über sein Gesicht fahren. Geblendet und nun völlig orientierungslos, taumelte der Wolf und Eleazar nutzte die Chance um ihm sein Schwert tief in die Seite zu stoßen, herauszuziehen und ein zweites mal zuzustechen.
Der Wolf fiel jaulend zu Boden und blieb zuckend liegen. Er war nicht tot, doch die Wunden waren so tief, das Eleazar sich sicher war, dass die Bestie schnell verbluten würde. Er hatte keine Zeit für einen Gnadentod. Um ihm herum herrschte Chaos, ein anderer Wolf war bereits zu Boden gegangen, doch auch sein Venator lag leblos im Schnee. Eleazar wandte sich Simon zu, der mit einen der Wölfen rang. Ein präziser Schnitt genügte, um das Biest zum aufheulen zu bringen und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Simon nutzte derweilen die Chance um etwas Abstand zu gewinnen und sein Gewehr zu packen. Eleazar wich den Attacken des Wolfes koordiniert aus, er ließ die Klinge immer wieder auf ihn hinab fahren und versuchte den Wolf gezielt in Simons Schusslinie zu lenken. Ein dumpfer Knall ertönte und die Kugel traf das Biest an den Vorderläufen. Heulend kam es ins wanken und Eleazar nutzte die Chance, um zuzustechen und sein Leben zu beenden. Es war der letzte hier verbliebene Wolf, als er sich umsah, stellte Eleazar fest, dass sein Inquisitor die Verfolgung des letzten aufgenommen hatte. Schwer atmend hielt der oberste Wächter dann inne, bevor er die Klinge wieder herauszog. Der Boden war Blutgetränkt, vom Weiß des Schnees war um sie herum nichts mehr zu sehen. Er blickte zu Simon, wollte den Mund öffnen, doch in diesem Moment stürzten zwei menschliche Gestalten auf sie zu. Sein Schwert parierte erst eins, dann das zweite Silberschwert und Eleazar fand sich in die Augen des ehemaligen Venators Valentine starren. Er wich geschickt zurück, die beiden Gefallenen hatten sich beide auf ihn fixiert. Sie kannten seine Angriffsmuster, konterten seine Schläge. Bald war der oberste Wächter gezwungen immer weiter zurück zu weichen und nur noch zu parieren. "Simon!" Rief er, doch der junge Venator stand da wie versteinert, scheinbar unfähig, sich zu rühren. "Simon, wir wollen nicht kämpfen, aber er wird uns töten, wenn wir es nicht tun." Rief Valentine ihn zu und schrie kurz darauf auf, als es Elazar gelang ihm mit einen Schlag ins taumeln zu bringen und anschließend das Schwert quer über sein Bein zu ziehen. Doch es erforderte sein Tribut. Der andere Gefallenen erwischte ihm mit der silbernen Klinge, sodass Eleazar weiter zurück fallen musste. Er fand seinen Rücken gegen den Stamm eines Baumes treffend, weiteres ausweichen nach hinten war unmöglich. Gerade wollte er sich gegen einen nächsten Schlag wappnen, als plötzlich ein Schuss ertönte. Eine silberne Kugel durchbohrte den Schädel des vor ihm stehenden Gefallenen und der Mann fiel sofort leblos zu Boden.
Simon stand regungslos da, sein Gewehr rauchte noch.
Für eine Sekunde war es so, als wäre die Welt eingefroren, doch dann knirschte der Schnee, als Valentine sich umdrehte und zur Flucht ansetzte. Ohne zu zögern folgte ihm Eleazar, diesmal wartete er nicht darauf, das Simon schoss.
Valentine war langsamer, die Wunde setzte ihm zu, dennoch schien ihm das Adrenalin weiter anzutreiben, egal wie aussichtslos die Flucht war. Es dauerte nicht lange, bis der Gefallene in seiner Hast stolperte und fiel. Er versuchte, sich aufzurichten doch Eleazar war schneller. Sein Stiefel traf die Schulter, mit einem Schritt nach vorne und seinem ganzen Körpergewicht, presste er die verwundete Bestie zu Boden. "Bitte, Bitte! Custos! Eleazar! Ihr kennt mich! Bitte lasst mich leben, ich flehe euch an", begann er nun zu wimmern und wand sich unter Eleazars Fuß. Der oberste Wächter musterte ihn für einen Moment. Das Flehen fand bei ihm keinen Anklang.
"Sieh an, was aus dir geworden ist. Du hast deine Bruderschaft verraten, deinen Schwur gebrochen."
"Ich hatte keine Wahl! Ich wollte nie zu dem werden, was ich bin!", er schrie, umfasste Eleazars Fuß und versuchte, ihn irgendwie von sich runter zu bewegen. Sein Versuch war vergebens. "Ich wollte leben! Ist das so falsch?!" Eleazar verbrachte keine Zeit mehr damit, auf das armselige Flehen einzugehen.
"Allmächtiger Gott,
der allein Richter unserer Seelen ist,
blicke auf diesen Unglücklichen hinab,
dessen Geist und Menschlichkeit vom Fluch genommen wurde,
Nur du allein sollst über seine Seele richten,
In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti."
Er zielte die Klinge auf das Herz des Werwolfs, der verzweifelte Schrei tönten schrill in seinen Ohren, als er zustach.
"Amen."
Mit weit geöffneten Augen blickte ihm Valentine entgegen, sein Schrei erstarb. Der oberste Wächter sah so lange auf ihn hinab, bis das Leben aus seinen Augen gewichen war. Erst dann gab er ihn frei und wandte sich ab.
Er hörte Schritte, es waren Simon und sein zurückgekehrter Inquisitor. "Der andere Werwolf wurde erledigt?" Fragte er, sich von den Toten abwendend. Sein Inquisitor nickte, "Er wurde von seinen Leid erlöst Custos. Ich bin auf den Weg auf die anderen gestoßen, sie haben den Rest des Rudels ausgelöscht."
"Verluste?"
"Keine weiteren, soweit ich sehen konnte, Custos"
Eleazar seufzte, einen ihrer Venatoren hatten sie bereits verloren, doch es schien so als hätte Gott die vor weiteren Verlusten bewahrt.
"In Ordnung, sammelt ihre Körper und verbrennt sie." Der Inquisitor nickte und kehrte um, um die Befehle weiterzugeben. Simon blieb stehen, den Blick gesenkt und Eleazar trat auf ihn zu, um ihm die Hand auf die Schulter zu legen. "Du hast gezögert, aber letztendlich gehandelt, das richtige getan. Darauf kannst du stolz sein." Simon hielt den Blick gesenkt, "Können wir sie begraben?" Fragte er leise und Eleazar seufzte, er wusste das Simon von den beiden Gefallenen redete. "Ich fürchte, diese Ehre kann ich Verrätern nicht gestatten.", erwiderte er nur, "Sie waren einst gute Christen, doch sie haben die Bruderschaft verraten und sich gegen uns gestellt." Simon nickte leicht, als hätte er mit dieser Antwort bereits gerechnet. Eleazar wollte sich schon zum Gehen wenden, doch Simon erhob erneut das Wort. "Wird es einfacher?" Der oberste Wächter zögerte, blickte zu Valentines Leiche hinüber. Eine Weile schwieg er, hörte dem Wind dabei zu, wie er durch den Wald wehte. "Ja, wird es."

Das Feuer hatte hell gelodert. Die Asche wurde aufgesammelt und gründlich verstaut, erst dann machten sie sich auf den Rückweg zum Dorf. Gründliche Untersuchungen wurden an den Dorfbewohnern durchgeführt, doch - Gott sei es gedankt - wurden kein weiterer Werwolf in ihren Reihen gefunden. In den folgenden Tagen wurden die Wälder erneut durchstreift, so lange bis sie sich sicher sein konnten, das keiner der Biester überlebt hatte. Der Wald war gereinigt, die göttliche Ordnung wieder hergestellt.
Ihr gefallener Bruder wurde auf den Friedhof beerdigt und Eleazar gab vor ihrer Abreise eine Predigt in der zerfallenen Kirche. Er appellierte an die christlichen Werte der Dorfbewohner und verkündete, dass er bald jemanden schicken würde, der sich um die Rekonstruktion der Kirche kümmern würde. Es gab noch Hoffnung für diese Gemeinde.
Erst nach all dieser getaner Arbeit sattelten die Mitglieder des Ordens ihre Pferde, um die Rückreise anzutreten. Eleazar ritt voran, sobald sie zurück in London waren, würde er in Erfahrung bringen, wer für die Verheimlichung der zuvor eingetroffenen Venatoren verantwortlich war. Es wartete noch viel Arbeit auf ihn.

Reply Edited on 02/20/2026 11:17 AM.

Veyra
Admin

27, female

Alpha

Lykaner

Posts: 188

Veyra Silverfang

from Veyra on 02/06/2026 09:06 PM

Crowned by Blood, Not Choice

Name: Veyra Silverfang 
Alter: 26 Jahre 
Geburtstag: Am 7 März 
Geschlecht: Weiblich 

Wesen: Lykaner
Blutstatus: Reinblut
Rang: Alphawölfin 



Aussehen
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Als Mensch:
Veyra ist mit ihren 1,83 Metern kaum zu übersehen. Ihre Erscheinung hat etwas Ungezähmtes, das man nicht benennen, aber sofort spüren kann.
Ihre Haut trägt den warmen, leicht gebräunten Ton der Taiga, auf den Wangen liegt ein zarter Roseschimmer. Über ihre kleine Stupsnase ziehen sich feine Sommersprossen, die ihrem sonst so ernsten Gesicht einen fast trügerisch weichen Ausdruck verleihen.
Doch es sind ihre Augen, die alles dominieren. Intensiv orangefarben, beinahe glühend, werden sie von langen, dunklen Wimpern eingerahmt, die ihren Blick noch eindringlicher machen. Volle, dunkle Augenbrauen unterstreichen jede Regung – oft zieht sie eine davon leicht verächtlich hoch, ein Ausdruck, den sie perfekt beherrscht. Dieser Blick kann warnen, herausfordern oder vernichten, noch bevor sie ein Wort sagt.
Ihre Lippen sind voll und natürlich rötlich, weich geformt und im starken Kontrast zu der Härte, die ihr Blick meist ausstrahlt. Sie geben ihrem Gesicht eine verführerische Note, die im Widerspruch zu ihrer kühlen, distanzierten Ausstrahlung steht.
Ihr Gesicht ist fein und markant geschnitten, umrahmt von langen, braunen Haaren, die in wilden Wellen fallen. Meist wirken sie so ungezähmt wie ihre Stimmung – ein scheinbar chaotisches Spiel aus Strähnen, das perfekt zu ihr passt.
Veyra ist keine zarte, klassische Schönheit. 
Sie ist eine raue, intensive Erscheinung – wie ein Sturm, der gleichzeitig fasziniert und warnt.




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Als Wolf:
In ihrer Wolfsgestalt wirkt Veyra nicht einfach wie ein Tier – sondern wie etwas Ursprüngliches, Altes, beinahe Ehrfurchtgebietendes.
Ihr Fell ist tiefschwarz, so dunkel, dass es im Schatten nahezu mit der Nacht verschmilzt. Nur wenn Licht darüberstreift, erkennt man die feinen Nuancen in den einzelnen Strähnen, ein seidiger Glanz, der ihre kraftvolle Statur betont. Sie ist größer als gewöhnliche Wölfe, breiter gebaut, mit einer Präsenz, die man nicht übersehen kann.
Ihre Bewegungen sind lautlos, geschmeidig und zugleich von einer schweren, kontrollierten Kraft getragen. Jeder Schritt wirkt überlegt, jeder Muskel unter dem dichten Fell klar definiert.
Doch auch hier sind es wieder die Augen, die dominieren.
Dieses intensive Orange, das bereits in ihrer menschlichen Gestalt so auffällig ist, glüht in der Dunkelheit ihrer Wolfsform noch stärker. Wie zwei kleine Feuer in der Schwärze ihres Fells. Ihr Blick ist wachsam, intelligent, berechnend – kein instinktgetriebenes Tier, sondern ein denkender, lauernder Jäger.
Ihre Schnauze ist markant, die Ohren stets aufmerksam aufgestellt. Wenn sie die Lefzen hebt, blitzen scharfe Zähne hervor, die mehr versprechen als nur eine Drohung.
Veyra wirkt in dieser Gestalt wie die Verkörperung der Nacht selbst – still, tödlich, majestätisch. Ein Schatten zwischen den Bäumen. Ein Raubtier, das nicht jagt, weil es muss, sondern weil es will.
Informationen

Charakter:
Veyra war nie ein kleines, unschuldiges Mädchen. Trotz Rudel lernte sie früh, auf eigenen Beinen zu stehen – ein Wolf, der selbst im Rudel stets rudellos war. Und am Ende musste sie genau das auch sein.
Seit ihrer Geburt trug sie das Mal auf ihrer Brust. Für ihre Eltern war es kein Zeichen von Besonderheit, sondern ein Omen des Unglücks. Etwas, das mit ihnen lebte, aber weder Liebe noch Fürsorge verdiente. Und genau so behandelten sie sie.
Aus diesem Mangel wuchs keine Zerbrechlichkeit, sondern eine Wölfin. Eine Einzelkämpferin, die niemanden wirklich an sich heranlässt. Nur eine Person schaffte es je, diese Distanz zu durchbrechen: ihr Onkel Varg, der jüngere Bruder ihres Vaters. Er war der Einzige, der sie wirklich sah. Der ihr gab, was ein Kind braucht – Aufmerksamkeit, Wärme, Normalität. Liebe.
Als Varg starb – gebrochen vom Verlust seiner Mate, die vor ihm gegangen war – riss es ein Loch in Veyra, tiefer als alles zuvor. Und sie tat das Einzige, was sie konnte: Sie baute Mauern. Höher. Stärker. Undurchdringlicher als je zuvor.
Nach außen gibt sie sich arrogant, provokant, beinahe naiv. Überheblich, unbedacht – eine Rolle, die sie bewusst spielt, damit man sie unterschätzt. Diese Maske beherrscht sie perfekt.
Doch Veyra ist nicht das, was sie zeigt.
Sie ist unberechenbar. Der Wolf in ihr ist stärker, wilder, intensiver als bei den meisten anderen. Sie ist stolz, ungezähmt und lässt sich von niemandem etwas sagen. Von niemandem.
Und dennoch – so unnahbar sie wirkt, so wenig sie sich wirklich in ihr Rudel einfügen kann – ist sie auf ihre eigene Weise fürsorglich. Sie beschützt ihr Rudel. Auch dann, wenn es nicht danach aussieht.


Stärken:
 • Doppelte Ausbildung in der Zeit, in der andere nur einen Weg wählen:
sowohl zur Delta-Kämpferin als auch zur Heilerin.
•Außergewöhnliche Kampffähigkeiten: taktisch, präzise, ausdauernd und körperlich stärker, als ihr Erscheinungsbild vermuten lässt.
•Tiefgehende, ungewöhnlich starke Verbindung zu ihrem Wolf – intensiver als bei den meisten ihres Rudels.
•Vollständige Kontrolle über ihre Verwandlung:
Sie beherrscht sowohl die komplette Transformation als auch gezielte Teilverwandlungen (Krallen, Sinne, Stärke, Heilung).
•Überdurchschnittlich geschärfte Sinne selbst in menschlicher Gestalt.
•Hohe Schmerzresistenz und bemerkenswerte Regenerationsfähigkeit.
•Strategisches Denken aus der Delta-Ausbildung kombiniert mit dem Wissen einer Heilerin – sie weiß genau, wo sie angreifen muss und wie sie retten kann.
•Enorme mentale Stärke und Selbstkontrolle, selbst wenn der Wolf in ihr drängt.
•Lautlose, geschmeidige Bewegungen – sowohl als Mensch als auch als Wolf eine nahezu perfekte Jägerin.
•Instinktives Gespür für Gefahr, Schwäche und Emotionen in anderen.


Schwächen: 
Neben den Natürlichen Schwächen eines Lykaners hat sie noch weitere Dinge.
Durch jahrelange Ablagerungen von Silberstaub und Eisenhut in ihrem Blut ist ihr Körper geschwächt, auch wenn sie es nach außen kaum zeigt.
Diese Vergiftung hat sie unfruchtbar gemacht – ihr Körper ist nicht mehr in der Lage, Nachwuchs zu empfangen.
Sie erlebt dadurch keine Hitzezyklen, was sie innerhalb der Lykaner deutlich von anderen unterscheidet und sie unbewusst weiter isoliert.
Ihre Regeneration arbeitet gegen diese Gifte an, ist dadurch jedoch dauerhaft belastet und nie auf voller Stärke.
In Situationen, in denen ihr Körper an Grenzen gerät, können die Rückstände Schwächeanfälle, Zittern oder Schwindel auslösen.
Was sie nicht weiß: Die Ablagerungen blockieren zusätzlich ihre Mate-Verbindung.
Sie kann ihren Seelengefährten weder spüren noch erkennen, selbst wenn er direkt vor ihr steht.
Ihr Körper steht dadurch in einem permanenten, unterschwelligen Ungleichgewicht, das sie reizbarer und schneller erschöpfbar macht, als sie es selbst wahrhaben will.


Beziehung

Eltern: 
Zwischen Veyra und ihren Eltern hat nie das existiert, was man Familie nennen würde.
Von dem Moment an, als sie das Mal auf ihrer Brust trug, war sie für sie kein Kind mehr, sondern ein schlechtes Omen. Kein Grund zur Freude, sondern eine ständige Erinnerung an etwas, das sie fürchteten und nicht verstanden. Sie wuchs in einem Haus auf, in dem sie zwar geduldet, aber niemals willkommen war.
Es gab kein Lächeln für sie. Keine tröstenden Worte. Keine schützende Hand.
Nur Distanz. Kälte. Und das Gefühl, fehl am Platz zu sein, obwohl sie genau dort geboren wurde.
Ihre Eltern behandelten sie nie grausam im offenen Sinne – sie taten etwas viel Schlimmeres: Sie behandelten sie, als wäre sie unsichtbar. Als wäre sie eine Last, die man ertragen musste, weil sie nun einmal existierte. Jede Anerkennung, jede Form von Zuneigung blieb aus. Und Veyra lernte früh, nichts davon zu erwarten.
Mit den Jahren verwandelte sich diese Leere in Trotz. In Stolz. In eine Mauer aus Gleichgültigkeit, die sie sich selbst baute, um nicht weiter unter der Ablehnung zu leiden.
Heute empfindet sie ihnen gegenüber weder Liebe noch offenen Hass. Nur eine kalte, nüchterne Gleichgültigkeit. Sie respektiert sie nicht als Eltern – nur als Mitglieder des Rudels.
Und doch hat diese lieblos geprägte Kindheit sie zu dem gemacht, was sie ist: unabhängig, hart, unnahbar.
Ein Wolf, der nie gelernt hat, sich auf sein eigenes Rudel zu verlassen.

Onkel Varg:
Varg war der einzige Lichtblick in Veyras früher Welt.
Während alle anderen in ihr nur das Omen, die Legende und das Unglück sahen, sah er ein Kind. Nicht mehr. Nicht weniger. Und genau das machte ihn so besonders für sie.
Er war der Einzige, der sie in den Arm nahm, ohne Zögern. Der mit ihr sprach, ohne Vorbehalt. Der ihr das Gefühl gab, dass sie nicht falsch war, nur weil sie existierte. Bei ihm durfte sie lachen, durfte wütend sein, durfte Kind sein. Etwas, das ihr sonst niemand erlaubte.
Varg lebte am Rand des Rudelgebiets, unten an den Docks, inmitten von salziger Luft, rostigem Metall und dem ständigen Geräusch der Wellen. Dort betrieb er den Fight Club „Sea Dragon“. Ein rauer Ort voller Kämpfer, Narben und harter Regeln – und doch war genau dieser Ort für Veyra oft der sicherste von allen.
Zwischen Schlägen, Trainingskämpfen und brüllenden Zuschauern brachte er ihr bei, sich zu behaupten. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Er zeigte ihr, wie man fällt und wieder aufsteht. Wie man Schmerzen aushält. Wie man kämpft, ohne sich selbst zu verlieren.
Während andere sie mieden, nahm er sie mit. Setzte sie an den Rand des Rings, erklärte ihr Techniken, ließ sie zusehen, lernen – und später selbst kämpfen.
Für Veyra war der „Sea Dragon“ kein brutaler Ort. Es war der Ort, an dem sie Zeit mit dem einzigen Menschen verbrachte, der sie wirklich liebte.
Varg gab ihr das, was ihre Eltern ihr nie gaben: ein Gefühl von Zuhause.

Vael:
Vael war für Veyra lange Zeit mehr als nur ein Bruder – er war Vertrauter, Spielgefährte und in manchen Momenten ihr einziger Halt innerhalb der Familie.
Als Kinder verstanden sie sich gut. Sie teilten Blicke, unausgesprochene Gedanken und das stille Wissen, dass sie beide auf ihre Weise anders waren. Doch während Veyras Mal als Unglück galt, wurde Vaels Mal zum Zeichen der Hoffnung. In ihm sah das Rudel Zukunft. Stärke. Einen kommenden Alpha.
Und mit dieser Erwartung begann sich langsam eine unsichtbare Distanz zwischen ihnen zu ziehen.
Vael wurde vorbereitet, geschult, gefordert. Seine Tage füllten sich mit Training, Lehre und den Pflichten, die ihn auf seine Rolle vorbereiten sollten. Zeit wurde zu etwas Kostbarem – und Veyra war nicht mehr Teil davon. Nicht aus Bosheit, nicht aus Absicht, sondern aus schleichender Veränderung.
Nach dem Tod ihrer Eltern und Vaels Aufstieg zum Alpha wurde diese Distanz endgültig zu einer Mauer. Verantwortung legte sich schwer auf seine Schultern, und Veyra verlor ihren Bruder ein Stück mehr an das Rudel.
Seine Aufmerksamkeit galt nun vor allem Amaya, seinem Betaweibchen, die ihm zur Seite stand, ihn unterstützte, ihn verstand in einer Welt, in die Veyra nie wirklich hineingehörte.
Zwischen ihnen liegt heute kein offener Streit, kein Hass. Nur das leise, schmerzhafte Wissen, dass sie sich irgendwann auf dem Weg verloren haben.
Sie sind noch Geschwister.
Aber sie stehen nicht mehr auf derselben Seite.


Storytelling:
Kommt im laufe meiner Laune :)

Reply Edited on 02/06/2026 09:08 PM.

Veyra
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Schreibprobe, Für den Primus Custos, Eleazar

from Veyra on 02/05/2026 04:15 PM

Um zu sehen ob du als diese hohen Rang natürlich geeignet bist,  bekommst du einen Szene Vorgegeben auf die du mit deinem Charakter zu reagieren hast.

Du kannst dir Zeit lassen 
Du kannst einen langen Text / Buch schreiben
Du kannst zu den Vorgaben natürlich noch viel mehr zu dichten, Hauptsache die vorgegeben sachen kommen vor.

Die Szene:

1880,
Die Kirche Schickte den Primus, einige Henker und Venator aus London herraus in eine kleines Dörfchen. 
Dort soll sich die Seuche der Werwölfe ausbreiten.
Erfahrene Werwölfe, Frisch gebissen Werwölfe die viel zu impulsiv sind und dadurch gefährlich. 
Auftrag lautet, die Bestien finden und ausrotten,  jedliche spur ihrer Existenz verbrennen. Was die Kirche verschwieg? Sie schickten zuvor auch einen Trupp Jäger dort hin der aber nie zurück kam.

•Es ist ein eisiger Winter, der Trupp ist erschöpft und halb erfroren.
•Die Werwölfe sind zahlreich überlegen und kennen die Umgebung,  hinterhalte können kommen. 
•Unter den Werwölfen findet man bekannte Gesichter,  Jäger die den Biss bekommen habe.


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Rollen von Der Seite Erstellt.

from Veyra on 02/04/2026 11:28 AM

Hier findet ihr Rollen die erstellt sind einfach aus Ideen, aus Ah nices bild und so weiter. 

Diese Charakter sind ohne Hintergrund, ohne feste Story heißt für jeden der ein Charakter mag, aber von Ideen her unsicher kann sich hier zu einem ein Charakter aussuchen, wobei er auch nur das Bild nutzen kann. Oder die kleine Idee die man zusätzlich zu den Charakter schreibt übernimmt und vertieft.
Einfach eine kleine Anregung an euch von uns wenn die gehirnzellen mal nicht so wollen  ^-^

______________________________
MÄNNLICHE CHARAKTER 
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1.

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Infos:
Name: Kaleb
Alter :27-30
Art: Werwolf,  vor kurzem gebissen 
Rang: Silverfang,  Anwärter

Kaleb wurde vor wenigen Wochen gebissen und muss nun in einem leben eines Rudels klar kommen. Zuvor war er Einzelgänger,  ein Dieb und Ausreißer der sich von niemand etwas sagen ließ. Nun muss er auf Leute hören,  sich unterordnen und dazu diese neuen Instinke lernen. 



2.

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Infos
Name: Zander 
Alter: 29-32
Art: Mensch
Rang: Bestienjäger, Inquisitor 

Zander ein Mann der Kälte und des Glaubens, Er verlor an den Wölfen zu viel um sich je mit ihnen gut stellen zu können. Als Henker und Richter hat er oft mit dem Tot zu tun, sei es nun Wölfe die unter ihm Fallen, oder Jäger die gebissen wurde oder nähe zu den Wölfen aufbaut. Er vernichtet sie alle. 




________________________
WEIBLICHE CHARAKTERE 
________________________

1)
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Infos 

Name: Samira
Alter: 14 -16
Art: Werwolf 
Rang: Silverfang,  Anwärterin 

Samira ist ein sehr freundliche Gestalt,  vorsichtig zuvorkommend und hat eine Faszination an der Heilkunst gefunden. Sie möchte dem Rudel helfen und da kämpfen und Gewalt nicht ihres ist will sie heilen um andere retten zu können. 


2)
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Name: Ruby 
Alter: 20-23
Art: Werwolf 
Rang: Rudellos

Ruby ist ohne Rudel hier in London, nicht weil es keine Rudel gibt sondern weil sie sich einfach nicht unterordnen will und in ihren augen bescheuerte regeln folgt. Der Wolf und dessen Instinkte in ihr sind schwach ausgeprägt,  sie bekommt nicht einmal eine Verwandlung hin was das ganze nur mehr unterstützt.



3)
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Name:Lyanna 
Alter: 22-25
Art: Mensch
Rang: Jäger, Venator 

Lyanna ist unberechenbar,  sie ist manipulativ, nutzt Schwächen aus und lässt Opfer im Glauben sie sei freundlich und hilfsbedürftig. Doch das täuscht,  Lyanna hat bereits ihren eigenen Bruder getötet als er vom Werwolf gebissen wurde, nicht um ihn vor der Schande zu schützen,  nein, weil er nun Dreck war, abfall der beseitigt werden musste und ihre Blutlinie verschmutzt. 



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Veyra
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from Veyra on 01/08/2026 09:34 PM


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Blut entscheidet. 
Loyalität zerbricht.
 Und das Rudel steht am Abgrund.
Es gibt Welten, 
in denen Monster nicht die sind, 
vor denen man flieht –
sondern jene,
 zu denen man gehört.
In dieser Geschichte geht es nicht um Helden und Schurken.
Es geht um Blutlinien, um Macht, um den ewigen Konflikt zwischen Reinheit und Überleben.
Um ein Rudel, das einst stark war – und nun von innen zerfressen wird.
Lykaner und Werwölfe leben Seite an Seite.
Alte Blutlinien neben jungen, unreinen Linien.
Heiler neben Kriegern.
Alphas neben jenen, die niemals führen wollten.
Doch während das Rudel wächst, wächst auch der Zweifel.
Flüstern von Schwäche.
Von Verfall.
Von der Frage, ob Blut mehr zählt als Bindung.
Ein Verrat erschüttert alles.
Nicht von außen.
Nicht durch Jäger oder Menschen.
Sondern durch einen der ihren.
Was folgt, ist kein einfacher Krieg –
sondern eine Zerreißprobe:
Zwischen Geschwistern.
Zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Zwischen dem, was richtig ist, und dem, was notwendig scheint.
Diese Seite ist kein Ort für einfache Geschichten.
Hier geht es um graue Moral, um Entscheidungen mit Konsequenzen.
Um Charaktere, die Fehler machen.
Die lieben, zweifeln, brechen – und trotzdem weitermachen.
Ob du einen reinen Lykaner spielst,
einen „niederen“ Werwolf,
einen Heiler, Krieger, Alpha oder Ausgestoßenen –
Oder Gar einen Bestienjäger der Kirche ob ein Novitze 
oder gar Ein Primus, 
 Einen Menschen der durch zufälle in die Übernatürliche Welt gerät,
hier zählt nicht, was du bist.
Sondern was du daraus machst.
Wenn dich düstere Fantasy, Rudelpolitik, innere Konflikte und langsames, intensives Storytelling reizen,
dann bist du hier richtig.
Das Rudel ruft.
Doch die Frage ist:
Wirst du es schützen – oder verraten?
the-last-howl.yooco.de

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Reply Edited on 01/08/2026 09:53 PM.

Rowan

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Heiler

Werwolf

Posts: 4

Rowan Marrow

from Rowan on 01/08/2026 06:27 PM

Generelle Informationen
Name: Rowan Marrow
Alter: 34 Jahre
Geschlecht: männlich
Wesen: Werwolf
Rang: Heiler
Sexualität: Demisexuell mit starken asexuellen Tendenzen

Aussehen
Rowan ist ein hochgewachsener, sehniger Mann mit müden grünen Augen und kantigen Gesichtszügen. Seine mittellangen Haare sind oft ungeordnet und stehen in völligem Kontrast zu seiner nahezu kontrollsüchtigen Natur. Sein rechtes Schlüsselbein wird von einem mondsichelförmigen Mal geziert, welches die Verbindung zum Rudel und dessen Ahnen bereits seit seiner Geburt bestimmt. Was zu Kinder- und Jugendzeiten nur ein schwacher Schatten war, leuchtet heute im Licht des Mondes und erinnert ihn Tag für Tag daran, wem seine Loyalität gilt. Wem sie gelten muss.
Der 34-Jährige trägt oft funktionale Kleidung, bedeckt von Staub und Blut. Seine Hände und Arme sind übersät mit Narben und Schrammen. Würde er mehr Wert auf weltliche Schönheit und gesellschaftliche Normen legen, könnte er durchaus als attraktiv betitelt werden. Aktuell treiben ihn Ruhelosigkeit und Pflichtbewusstsein jedoch zu einem eher bescheidenen Autreten.

Charakter

Rowan ist ruhig, unnahbar und von einer Müdigkeit gezeichnet, die nichts mit Schlaf zutun hat. Er hat sich dem Leben als Heiler verpflichtet und erträgt es nicht, auch nur eine Sekunde davon verschwendet zu haben. Er kontrolliert, analysiert, dokumentiert und reflektiert Tag und Nacht Heilmethoden, Verläufe von Krankheiten, Medikationen und die Verbindung von Körper, Geist und Mond. Er wird als wissbegierig und klug bezeichnet, aber die Art und Weise auf die er nach Wissen dürstet, verschwimmt beinahe mit den Grenzen des Wahnsinns.
Persönliche Beziehungen liegen dem Heiler fern. Überschwängliche Beileidsbekundungen, Danksagungen und Small-Talk auch.
Trotz seiner stoischen Natur ist Rowan kein Zyniker. Er arbeitet präzise und gründlich und nimmt sich die Zeit die es braucht, um Blut und Seele seiner Patienten in Einklang zu bringen.

Stärken 
  • analytisch
  • konfliktscheu
  • emotional stabil
  • klug
  • hat sich neben körperlichen Verletzungen und Krankheit, in den letzten Jahren auch auf seelische Empfindungen, Ängste und mondzyklische Beschwerden fokussiert
Schwächen
  • Isolation und Einsamkeit durch emotionale Distanz
  • Tendenzen zu zwangsgestörtem Verhalten
  • Risikoverhalten wie Vermeidung von Schlaf und Testung von Medikation am eigenen Körper
Stellung im Rudel

Rowan ist die Art von Heiler zu dem es einen erst dann treibt, wenn es wirklich nötig wird. Zwar wird er von den anderen Rudelmitgliedern respektiert und niemand würde auf die Idee kommen, ihm seine Gabe abzusprechen, dennoch ist ein Besuch immer auch von Unbehagen begleitet. Die langsamen Bewegungen, das müde, prüfende Augenpaar, das sich in den Körper brennt und die wenigen Worte, die den Mund des Mannes verlassen, machen ihn nicht unbedingt zum beliebtesten Zeitgenossen. Jüngere Mitglieder fürchten sich oft vor Berührungen seiner vernarbten Hände und vor den Gerüchten darüber, er könne mit nur einem einzigen Blick auf ihre Wunden all die Geheimnisse offenlegen, die sie zu verbergen versuchen. 


Besonderheiten

Beziehung zur Hitze

Rowan hat kein Interesse an sexuellen Begegnungen mit anderen. Er wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, seinem Körper während der Hitze die Kontrolle über seine Triebe zu überlassen und reagiert Mond für Mond mit Isolation. Außerdem forscht er an Medikationen und mentalen Strategien, den Kontrollverlust so gering wie möglich zu halten. Bisher nur unzureichend erfolgreich.
Sollte er seinen Trieben erliegen, tut er dies bei vollem Bewusstsein. Er erlebt den Hunger so zerreißend echt, dass ihn jeder Herzschlag und jede Körperempfindung quälend präzise daran erinnert, dass er versagt hat.
Hat die Hitze ein Ende, versinkt Rowan für eine Weile in tiefer Scham. Wenn er könnte, würde er in einem Anflug von außerkörperlicher Erfahrung aus dieser Hülle schlüpfen und sich von ihr lossagen.

Die Gerüchte

Dass der Heiler von einer kühlen Aura umgeben ist, ist kein Geheimnis und auch Rowan selbst weiß, dass man ihm in der Dunkelheit ungern begegnet. Ein Gerücht, das aber bisher weder bestätigt noch gänzlich widerlegt wurde, ist die Sache mit dem Gedankenlesen.
Natürlich kann Rowan nicht in die Köpfe seiner Patienten schauen, dennoch erzählt jede Wunde eine Geschichte.
Körperhaltung, Mimik, Sprachmelodie oder -geschwindigkeit und ein Blick in die Augen, sagen dem Mann mehr als dem durchschnittlichen Mitglied. Ein Segen, der ihm bereits vor Jahren von den Ahnen anvertraut wurde und ihn jeher dabei unterstützt, den Lebenden ihre Schmerzen zu nehmen. Gleichzeitig ein stiller Fluch, denn geht er mal zu weit und verirrt sich in der Gefühlswelt seines Gegenübers, spürt er dessen Wucht wie messerscharfe Krallen am eigenen Leib. Ein Umstand, der ihn an schlechten Tagen zu übermäßigem Schmerzmittelkonsum zwingt.

Reply Edited on 01/08/2026 08:36 PM.

Veyra
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🎆 Frohes neues Jahr! 🎆

from Veyra on 12/31/2025 11:05 PM

🎆 Frohes neues Jahr! 🎆

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Möge das neue Jahr voller Licht, Freude und schöner Momente sein.
Lasst Vergangenes hinter euch, blickt nach vorn und startet mit Hoffnung, Mut und Zuversicht in das neue Kapitel. ✨
Danke, dass ihr Teil dieser Gemeinschaft seid – auf viele gemeinsame Erlebnisse, Geschichten und Erinnerungen im kommenden Jahr. 🥂
✨ Gesundheit, Glück und ein wundervolles neues Jahr für euch alle! ✨

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Reply Edited on 12/31/2025 11:19 PM.
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